Tag 125nE – Dachboden, Carport, Versickerung

Gestern kam endlich der Trockenbauer um den Dachboden fertig zu stellen und eine neue Treppe einzubauen. Da nur noch eine Ecke offen war, gingen die Arbeiten zügig voran. Die neue Treppe ist nun kleiner, sieht aber viel hochwertiger aus. Auch die Verriegelung und die Abdichtung scheint stabiler. Ich habe dann noch ein Geländer gebaut, so dass man den Dachboden etwas “gefahrloser” betreten kann.

Gleichzeitig hat der Gärtner begonnen die Pfosten des Carports einzubetonieren. Diese Arbeiten mussten am Nachmittag wegen Sturm und Regen unterbrochen werden.

Heute kam der Gärtner mit einem Minibagger und begann den Graben für die Regenwasserversickerung auszuheben. Leider hatte er sich mit der Tiefe vertan, so dass der Bagger nicht ausreichte und manuell nachgeschippt werden musste. Natürlich blieb auch dieser Tag nicht ohne Folgen. Der Einbau der ersten Versickerungsbehälter erwies sich (aus der Sicht des Gärtners) als kompliziert. Es kann natürlich auch daran gelegen haben, dass wir nicht seine Behälter sondern eigens von uns bestellte genommen haben :-)

Die Situation eskalierte, als der Graben ein wenig einstürzte. An dieser Stelle wurde das Vorhaben abgebrochen und auf morgen verschoben. Die Verzögerungen, die auf einer gewissen (ich nenne es vorsichtig) Unfähigkeit beruhen, nerven nun doch langsam. Das der Gärtner finanziell schon lange im Minus ist, tröstet uns dabei wenig.

Dafür wurde heute begonnen den Erdwall zu verteilen. Das halbe Grunstück ist nun aufgeschüttet und sieht gleich anders aus. Morgen geht es dann mit einem grösseren Bagger weiter. Donnerstag soll wohl schon Rasen gesäht werden. Ein wenig schmunzeln muss ich bei so viel Zuversicht des Gärtners schon :-)

Anbei ein paar aufregende Fotos:

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ES GEHT LOS !!!

Noch bin ich etwas vorsichtig, was die Bekanntgabe des ersten Termins auf der Baustelle betrifft. Am Donnerstag (30.07.09) soll um 8 Uhr in der Frühe die erste Besprechung auf unserem Grundstück stattfinden. Es treffen sich dort alle wichtigen Personen, die mit unserem Haus zu tun haben. Der vermesser wird gleich loslegen und alles einmessen. Anschliessend, also am selben Tag, sollen die Bodenarbeiten für die Flächenkollektoren beginnen. Schon eine Woche später ab dem 04.08. soll die Bodenplatte vorbereitet und gegossen werden.

Die Spannung wächst ins Unermessliche. Jedes Mal wenn das Telefon klingelt, denke ich dass der Termin doch noch verschoben wird.

Also Tag 1 ist bis jetzt noch der 30.07.09 !!!

Anbei noch ein Foto, wie es aktuell auf unserem Grundstück aussieht. So werden wir es hoffentlich nie wieder sehen :-)

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Welche Baufirma darf es sein?

Wenn ich doch bei der Entscheidung für die Baufirma genau so spontan wäre, wie bei der Bestellung meiner Pizza.

Nachdem wir uns von der Bauunion in Richtung Concepta Haus bewegt hatten, sind wir jetzt wieder unschlüssig und haben Kampa ins Visier genommen. Bauunion und Concepta taten sich sehr schwer mit KfW60 Angeboten. Nachdem jetzt der Keller wegfällt hat uns Concepta versichert, daß sie uns ein Haus mit dem erforderlichen Energiewerten bauen können. Kampa erreicht mit seinen Fertighäusern ganz locker KfW40, ist aber eine ganze Ecke teurer und baut nicht massiv.

Wir haben jetzt dem Verkäufer von Concepta einen abschliessenden Fragenzettel zukommen lassen. Wenn er die wieder nicht zufriedenstellend beantworten kann, dann hat es sich ein für alle Mal erledigt.

In der Zwischenzeit müssen wir noch die Balance zwischen den Kosten, Aussehen, Ausstattung und Energieverbrauch finden.

Ich habe schon mehrere Vergleichs-Listen angelegt und bin (noch) für Concepta (auch des Geldes wegen). Meine Freundin ist natürlich für Kampa, da sie den Service und das ganze Rundum-Sorglos-Paket schätzt.

Vorteile von Concepta:
- Stein auf Stein (Liaplan)
- Preis

Nachteile von Concepta:
- “nur” KfW60
- unfähiger Verkäufer

Vorteile von Kampa:
- KfW40
- schöneres Haus, großer Dachboden
- sehr kompetente und angenehme Beratung
- Betreuung bis zur Schlüsselübergabe durch die selben Ansprechpartner

Nachteile von Kampa:
- “Papphaus”
- Preisunterschied von 40000.- €

Zum Glück drängt uns keiner und auch die Zinsen sinken auf Grund der Bankenkrise. Doch langsam wird es Zeit …

Vor einigen Tagen waren wir bem Notar und haben den Vertrag für das Grundstück aufsetzen lassen. Dieser wird nun noch geprüft und dann steht einem Kauf nichts mehr im Wege.

Liebe Leser, bleibt gespannt … :-)

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