Archive forFebruar, 2009

Bauantrag

Am 27.01. haben wir unseren Bauantrag abgegeben. Das heißt, eigentlich ist es eine Bauanzeige. In der Hoffnung, dass es nicht allzu lange dauert mit der Genehmigung waren wir zuversichtlich und siegesgewiss ;-) .

Aber, und nun kommt was ihr sicher schon erwartet,  kam alles ganz anders! Am Freitag – man staune: bereits knapp 1,5 Wochen später – zum gemütlichen Nachmittagstee klingelts an der Tür und wir erhielten ein Einschreiben… mit der ABLEHNUNG des Bauantrags!

Wir waren geplättet, dann verwirrt, dann aufgeregt und alles mündete in Zorn und Wut. Laut Begründung wurde der Bebauungsplan nicht korrekt eingehalten und die GRZ-Berechnung stimmte nicht, weil ganze Berechnungsteile nicht beachtet wurden.

Sollte so etwas nicht eigentlich Aufgabe des Architekten sein: KONTROLLE auf EINHALTUNG der AUFLAGEN???

Wir haben uns natürlich gleich ans Telefon gesetzt (wie gesagt, es war Freitag Nachmittag!) und soweit wie möglich alle notwendigen Hebel in Bewegung gesetzt. Soweit so gut… auch das werden wir meistern! ;-)

Gestern haben wir mit dem Architekten und seinen Getreuen im Büro schon die notwendigen Änderungen besprochen (mehrfache Telefongespräche und Emails gingen hin und her und hin usw.). Jetzt warten wir auf die geänderten Antragsunterlagen und machen uns dann wieder auf den Weg zum Bauamt. “Ich sag nur: Hello again… :-)

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Luft-Wasser-Wärmepumpe und andere Wünsche

In der letzten Woche konnten wir endlich das versprochene Telefonat mit der Technikerin von Kampa führen.

Da die Buderus Anlage wesentlich mehr Platz benötigt wurden der Technikraum und der HWR zusammengelegt.
Der restliche Platz muß nun für die Elektroverteilung unsere WM und Kühltruhe und ein paar Regale aufgeteilt werden.

Dies ist natürlich wieder mal sehr schwierig und führte zu nicht endenen Vorschlägen und Ideen. Nachfolgend zeigen wir euch mal unsere aktuellen Geistesblitze:

hwr-6209-small hwr-angep-3d-small

Hier noch die von uns gewünschte Führung der Regenrinne:

wunsch-dachrinnepdf

Und hier die Verlegung der Elektrik am Bett im Schlafzimmer:

strom-am-bettpdf

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Bemusterung

Endlich komme ich dazu, einige Dinge über die Bemusterung im Januar zu schreiben.

Ausgeschlafen und entspannt machten wir uns auf den Weg und waren zetilich natürlich viel zu früh in Ziesar. Also haben wir uns noch schnell ein Frühstück auf dem nahegelegenen Rasthof geholt :-)

Um 9 Uhr ging es dann auch gleich richtig los. Eine kleine Führung durch das Werk sollte uns einen Vorgeschmack geben. Wir wollten es kaum glauben, aber die Fertigstellung aller Wände unserers Hauses erfolgt an einem Tag.

Dann “beschnupperten” wir uns erst einmal und fingen gleich mit einigen offen Fragen an. Natürlich war die Technikverantwortliche nicht im Hause und wir konnten die allerwichtigsten Fragen zur Heizung und zum Technikraum nicht klären. Hier wurde uns ein Rückruf versprochen, der dann auch 3 Wochen später erfolgte. Doch dazu später mehr.

Bis zum Mittagessen (in einem nahegelegenen Gatshof) hatten wir dann auch schon Fenster, Rollos, Treppe, Türverglasung, Haustür, Dachziegel, Steckdosen, Sanitärartikel usw. ausgesucht. Leider ist das Angebot in Ziesar eher begrenzt, doch wir wollten nicht nach Steinheim fahren und waren ja auch sehr gut vorbereitet, was die gewünschte Ausstattung angeht.

Nach dem Essen ging es dann auch gleich weiter mit der Elektroinstallation, den Fliesen und anderen Kleinigkeiten. Dabei fiel uns dann auf, dass unser Haus wegen dem Außenschornstein nur einen 30cm Dachüberstand hat und die Pfetten nicht mehr zu sehen sind. Da ich an eine Pfette aber die SAT-Schüssel anbringen wollte, mußte nach einer Lösung gesucht werden. So steht das Dach an der Balkonseite 70cm über und auf der gegenüberliegende Seite nur 30cm. Das sieht gar nicht mal schlecht aus und überdeckt auch gleich noch den Balkon.

Beim Balkongeländer wurde uns auf unseren Wunsch hin ein älteres Modell mit Holzverkleidung und Stahlgerüst angeboten, das unserer Meinung nach nicht nur besser aussieht, sondern wesentlich stabiler ist.

Der große Schock kam dann bei der Berechnung der Fliesen und den entstehenden Zusatzkosten. Natürlich fliest Kampa im Haus, doch nur den Fußboden in Bad, Diele, Küche und HWR. Die Wände, Fliesenspiegel und der Technikraum werden extra berechnet. Hier nannte man uns einen Preis von 50 EUR/qm zuzüglich dem Fliesenpreis.

Das hätte man uns ja auch schon bei den Vorgesprächen sagen können. Das scheint aber ein alter Verkäufertrick zu sein um die Hauskosten erst einmal geringer zu gestalten und die Häuslebauer nicht gleich abzuschrecken.

Richtig übel wurde es dann bei der Dusche und Badewanne. Zu einer Dusche zählt für uns eine Duschtasse, Armaturen und die Duschabtrennung. So steht es neuerdings auch in der Bauleistungbeschreibung ab 10/2008. Da wir aber noch die Version vor Oktober 2008 bestätigt hatten, stand bei uns nur die “Dusche”. Und das ist im wahren Leben nur die Duschtasse.

Dafür dürfen sich die Unterzeichner der Bauleistungbeschreibung ab 10/2008 über fehlende Türen freuen. Die sind nämlich bei uns noch mit drin.

Eine große Wanne sollte uns 1400.-€ Mehrpreis zur normalen Wanne und eine bodengleiche Duschtasse mal eben je 244.-€ mehr kosten.

Also haben wir kurzentschlossen alle Duschen (2x 750.-)  und die Wanne (1085.-) herausrechnen lassen. Freundlicherweise montiert uns Kampa trotzdem alle Armaturen und bereitet die Abflüsse vor. Wir haben uns dann für Modelle aus dem Baumarkt entschieden, die unserer Meinung nach sogar hochwertiger sind. Hier belaufen sich die Gesamtkosten auf ca. 2000.-€.

Alles in allem sind wir gegen 19Uhr erschöpft und mit gemischten Gefühlen nach Hause gefahren. Dort haben wir am nächsten Tag eine große Liste mit offenen und neu dazugekommenen Fragen und Wünschen angefertigt und dem Berater übermittelt.

Die Fragen zur Buderus Luft-Wasser-Wärmepumpe wurde vertagt.

Hier noch ein paar Bilder:

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